Mo
02
Jul
2012
Durch den Sturz letzten Samstag konnte ich die ganze Woche eigentlich nie richtig trainieren. Trotzdem versuchte ich aber immer in Bewegung zu bleiben, so dass die Beine bei einem allfälligen Start bereit wären.
Am Freitag (Tag vor dem Rennen) fühlte sich mein Rücken und Nacken schon wieder um einiges besser an und ich versuchte eine schnellere Runde zu fahren. Ich war positiv überrascht, wie gut es trotz den Rückenprobleme ging. Doch die Retourkutsche kam schon am Abend und vor allem am nächsten Tag. Ich konnte kaum mein Warmup machen, versuchte aber alles etwas herunter zu spielen um auch etwas meine Zweifel abzuwenden. Dies gelang mir super den der Start und die ersten Runden liefen ganz ordentlich. Ich konnte mich bis Mitte Rennen auf Rang 4 vorschieben. Doch die langen und ruppigen Abfahrten und Aufstiege machten meinem Rücken immer mehr zu schaffen. Ich konnte Eingangs 4. Runde kaum mehr richtig Druck geben und quälte mich noch weiter den langen Aufstieg hoch in der Hoffnung, dass sich vielleicht das ganze wieder etwas lösen könnte. Doch dem war leider überhaupt nicht so. Aber aufgeben wollte ich nicht. Ich brauche die Punkte um mir für die Weltmeisterschaften eine möglichst gute Startposition zu sichern. So entschied ich mich ein Tempo einzuschlagen, wo sich mein Rücken einigermassen stabil anfühlte. Was sich leider als nicht gerade einfach herausstellte. An 17. Stelle liegend überquerte ich dann später die Ziellinie.
Ich habe mir die ganzen Canada und USA Weltcups schon etwas anders vorgestellt. Habe ich mich doch super vorbereitet und fühlte mich in der Lage aufs Podium zu fahren. Nun ist die Situation aber ganz anders. Ich werde jetzt retour in die Schweiz fliegen, mich noch einmal seriös durchchecken lassen und schauen, dass alles in Ordnung ist/kommt bevor ich mich an die Arbeit mache für meine letzte Weltcup-Chance in Val d’Isere. Ich werde alles geben um da ganz vorne mitfahren zu können.
Luk
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